FAZ: Ein wunderbar
analoges Museum

Das Berliner Botanische Museum ist ein wunderbar analoger Ort – in der Dauerausstellung sind 600 Modelle zu sehen, von einzelnen Zellen über Blütenstände bis zu ganzen Landschaften. Nun kommen bis Anfang 2016 200 Modelle hinzu: In der Sonderausstellung „modellSCHAU“ erkundet Kuratorin Kathrin Grotz Geschichte, Charakteristika und Zukunft von Modellen in im Alltagsgebrauch, der Bildung, der Wissenschaft. Für den Wissenschaftsteil der FAZ habe ich die Ausstellung besprochen.
Modelle1

Ohrenqualle1
Von oben nach unten: Modell der Entwicklung der Ohrenqualle Aurelia aurita, aus Glas gefertigt von Leopold und Rudolph Baschka, Dresden um 1885.
Berlin, Historische Arbeitsstelle, Museum für Naturkunde. Foto: C. Radke
Modell2
Modell des Moosglöckchens Linnaea boralis im Maßstab 2:1. Modelliert von Dagmar Borgwardt, Berlin 1980er Jahre.
© Berlin, Museum, BGBM. Foto: C. Hillmann-Huber

Modell3
Haushuhn in natürlicher Größe, schwarz, Eingeweide herausnehmbar, bemalter Plastik-Abguss aus SomSo-Form, Plastikfuss. VEB SVL Sonneberg, 2. Hälfte 20. Jh.
© Berlin, Zoologische Lehrsammlung, Institut für Biologie, Humboldt-Universität zu Berlin. Foto: C. Hillmann-Huber

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