Stimmen zu
„Menschenzeit“

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Stimmen zur englischen Ausgabe „The Anthropocene“ (2014)

„This is a meticulous, thorough, enlightening account of the rise of humanity and its technics to become the most dynamic geological force on Planet Earth to date, creating the first man-made geological epoch many call the Anthropocene. Schwägerl indicates convincingly how we humans can make this epoch extremely creative and biosphere enhancing. He shows how our technics, if devoted to maximizing profits, prestige, and power, can wreak horrors of destruction. A must read by everyone interested in understanding the present, increasing ecological crisis. Only by understanding that we humans and our technologies can play creative role on a planetary scale, can we play that role as creative agents, rather than as part of its destructive force.“
John Allen, FLS, Inventor, Biosphere 2 project

„Schwägerl’s book is hugely informative, with most of his claims underpinned by almost 500 references to original sources. The writing is lively and often arresting in its insights and perspectives. He explores the origins of the term ‘Anthropocene’ as well as the various criticisms leveled at it. …) For me, Schwägerl hits many nails on the head.“
Frank Oldfield, The Anthropocene Review

Stimmen zur deutschen Ausgabe „Menschenzeit“ (2010, 2012)

„Eines der intelligentesten Weltrettungsbücher seit Langem.“
ZEIT Magazin Wissen, Dezember 2010

„Christian Schwägerls Buch zeigt uns, wie wir Menschen unser Verhältnis zur Natur auf den Kopf stellen. Über Jahrtausende haben wir uns gehen die Übermacht der Natur zur Wehr gesetzt. Jetzt sind wir es, die langfristig bestimmen, was morgen und übermorgen Natur sein wird, was etwa mit Klima und Ozeanen geschieht. „Menschenzeit“ ist ein intellektuell anspruchsvolles Buch und zugleich das Werk eines Vaters, der seinen Kindern erklärt, was mit unserer Erde passiert.“
Achim Steiner, Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP)

Christian Schwägerls Buch „Menschenzeit“ ist ein schlagender Beweis dafür, wie viel Kraft und Potenzial in der Anthropozän-Idee steckt. Mit seiner erzählerischen Begabung und seiner langjährigen Erfahrung als Journalist beschreibt Schwägerl, wie eine einzelne Art, zu der Sie und ich gehören, die Erde, ihre biogeochemischen Prozesse und damit die Grundlagen ihres eigenen Daseins auf lange Zeit unumkehrbar verändert. Die Ergebnisse nach zweihundert Jahren Industrialisierung zeigen die Kraft der Menschheit zum kreativen Gestalten, aber auf gefährliche Weise auch zum Zerstören. Zum ersten Mal in der Geschichte der Erde wird die Zukunft substanziell von den bewussten und unbewussten Handlungen von Homo sapiens geprägt. „Menschenzeit“ analysiert die zahlreichen krisenhaften Phänomene unserer Zeit auf detailreiche Weise. Es ist zugleich ein mitreißendes Plädoyer dafür, dass wir heute die Chance haben, eine dauerhaft lebensfähige, gestaltende und freiheitliche Zivilisation zu werden. Dieses Buch ist wie ein Navigationssystem für die neue Welt des Anthropozäns, die vor uns liegt.
Prof. Dr. Paul J. Crutzen, Nobelpreisträger für Chemie, 1995

„Menschenzeit ist ein faktenreiches und doch anschaulich geschriebenes Buch, das bei der Analyse der Umweltzerstörung nicht stehen bleibt. Schwägerl durchforstet Wissenschaft und Technik nach Lösungsansätzen, spürt in Philosophie und Kulturgeschichte Orientierungshilfen auf. Es ist ein Buch, (…) das hinter den apokalyptischen Schleier schaut. Und es ist eine Einladung an jeden Einzelnen, sich einer neuen Bürgerbewegung anzuschließen – einem zweiten, einem permanenten Alltagsweltgipfel, wie es der Chef des UN-Umweltprogramms Steiner soeben in Cancun gefordert hat.“
Ulrike Heckmann, NDR

„Schwägerl mag nicht den Weltuntergang beschwören, sondern den „Weltaufgang“ einläuten. Was die Therapie betrifft, offenbart sich der Autor als grüner Utopist.“
Jeanne Rubner, Süddeutsche Zeitung

„Das hervorragend recherchierte Buch macht Lust auf eine kommende Menschenzeit, in der das Prinzip Verantwortung für die Zukunft ins Grundgesetz aufgenommen wurde und von jedermann selbstverständlich akzeptiert wird. Vor allem aber ist es ein subtiles, reflektiertes Mutmacherbuch. Und das können Gesellschaft und Politik derzeit wirklich dringend gebrauchen.“
Prof. Reinhold Leinfelder, Freie Universität Berlin und CEO „Haus der Zukunft“, Tagesspiegel

„Gutmenschen-Bücher über Umweltschutz sind in den vergangenen Jahren in Deutschland in großer Zahl erschienen. Das sorgt für eine gewisse Skepsis bei Neuerscheinungen, aber Christian Schwägerl zeigt, dass immer noch neue, interessante Ansätze möglich sind. Sein Buch bietet einen Überblick über die Geschichte der Menschheit, der weit über die üblichen dramatischen Untergangsszenarien hinausgeht. (…) Es ist erfrischend zu lesen, dass die gerade in Deutschland übliche Technologie- und Fortschrittsfeindlichkeit völlig fehlt. Technologie sieht Schwägerl im Gegenteil als die einzige Chance an, die der Mensch noch hat: Denn das Wissen ist vorhanden, um mit intelligenten Lebensweisen den Planeten zu retten. Beruhigend wirkt die Lektüre trotz dieses betont hoffnungsvollen Endes dennoch nicht.“
Deutschlandradio Kultur

„Schwägerl fordert einen radikalen Kulturwandel. Das Ziel ist eine global vernetzte und ökologische High-Tech-Gesellschaft: Wissenschaft, Technologie und fernöstlicher Mäßigung als neue Werte. Der nächste Schritt in der Evolution lautet: Der gereifte Primat richtet sein Handeln ausschließlich an Nachhaltigkeit aus.“
3Sat Kulturzeit

„Das Anthropozän, übersetzt und von Schwägerl am Ende weniger apokalyptisch gedeutet denn als die Epoche der längst fälligen Generalrenovierung unserer sündhaften Konsumentenseelen, erscheint plötzlich als die Chance für den großen gesellschaftlichen Aufbruch: „Nicht nur unsinnig ist es, sondern gefährlich, die Erde vom Weltuntergang her zu denken“, schreibt Schwägerl. Sein „Weltaufgang“ hat erst begonnen. Damit interpretiert er die jüngste Geschichte des Nobelpreisträgers Paul J. Crutzen ganz neu, der seit einigen Jahren die geologische Epoche des Anthropozäns in der wissenschaftlichen Moderne zu etablieren versucht und damit vor allem die krisenhaften Veränderungen des Klimas und der Chemie- und Geosphäre im Blick hat. Schwägerl entwickelt daraus eine atemberaubende planetare Vision – ein grünes, gerechtes Utopia, in dem die Überfischung, der Artenschwund, die Verwüstung, die Hungersnöte, ja einfach alles Selbstverschuldete und Sündhafte aus Menschenhand durch den schieren Willen vor allem der jungen Generation abgeschafft wird. Der ökoselige Vordenker Robert Jungk hätte seine Freude an solchen Münchhausen-Phantasien gehabt. Den einen oder anderen wissenschaftlichen oder umweltpolitischen Geniestreich brauchen wir allerdings noch, um uns am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.“
Joachim Müller-Jung, FAZ Feuilleton

„Bisher sind unsere Technologien und unsere Moral noch primitiv. Aber vielleicht, so Schwägerl, sind wir in der „Menschenzeit“ ja doch in der Lage, den Planeten auf neue Art zu beherrschen, so dass er und damit auch wir überleben.“
Titel, Thesen, Temperamente

„Wer sind wir eigentlich? „Menschenzeit“ nennt der Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl unsere Epoche. Er steht nicht allein mit der Ansicht, dass unsere Gattung bestimmend geworden ist für das Geschehen auf dem ganzen Globus. Wir machen, wir formen die Natur. Man kann begründet sagen, dass wir sie uns untertan gemacht haben, die Erde. Gut aufgehoben aber ist sie, siehe Klima, Hunger, Ungerechtigkeit, in unseren Händen nicht.“
Tissy Bruns, Tagesspiegel

„Die Erde wird zum Humansystem, sie befindet sich im Zeitalter des Menschen. Detailliert und spannend beschreibt der Biologe und Journalist Christian Schwägerl den Aufstieg unserer Art mit all ihren negativen Begleiterscheinungen und lotet unsere Chancen aus, es fortan besser zu machen. Kein „Zurück zur Natur“ fordert er, sondern eine intelligente Nutzung von Wissenschaft und Technik.“
Greenpeace Magazin 1.11

„Christian Schwägerl legt mit seinem neuen Buch eine fulminante Zustandsanalyse des Planeten vor.“
Nick Reimer, Klimaretter.info

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